Zeitreisende in der Literatur

Die Farben der Zeit (Original: To say nothing of the dog, 1997) von Connie Willis ist eins dieser Bücher, dem man besser nicht das Etikett „Science Fiction“ aufdrücken sollte. Science kommt nur am Rande vor (und ist hier weder glaubwürdig noch relevant). Interessant sind die Zeitreisen, die vor allem ins viktorianische Zeitalter in England führen und besonders alle diejenigen amüsieren werden, die sich mit der Literatur jener Zeit gut auskennen. Ich gehöre eigentlich nicht dazu und habe bestimmt die eine oder andere Anspielung verpasst, aber das Buch hat mir wirklich viel Spaß gemacht. Die Situationskomik versteht man so oder so.

Weitere eher romantische Zeitreisen beschreiben Die Frau des Zeitreisenden von Audrey Niffenegger, und die Edelstein-Trilogie von Kerstin Gier (Liebe geht durch alle Zeiten, mit den Titeln Rubinrot, Saphirblau und Smaragdgrün).

Der bekannte Comedian Will Smith reist im dritten Teil von Men in Black in die wilden Sechzigerjahre. Die Science-Fiction-Parodie ist gute Unterhaltung für die ganze Familie mit einem mitreißenden Soundtrack.

Denzel Washington reist in dem atmosphärischen Krimi Déjà Vu durch die Zeit, um einen merkwürdigen Fall in San Francisco zu lösen, während der österreichische Schauspieler und spätere Gouverneur von Kalifornien, Arnold Schwarzenegger in dem Film Terminator als böser menschenähnlicher Roboter aus der Zukunft Angst und Schrecken verbreitet. Vielleicht noch bekannter ist der zeitlos beliebte Kultfilm Zurück in die Zukunft.