Theaterfestival Heimspiel (Vom Leben und Sterben)

„Wilhelm ist Hellseher, doch das bringt ihm keinen Nutzen.“ Beim Open-Air-Theater auf der Burg Vischering präsentierten das Münsteraner Kammertheater „Der kleine Bühnenboden“ und das Theater Freuynde + Gaesdte die Uraufführung von „Vom Leben und Sterben“ (Van’t Liewen Un Stiäwen) des Autors und Musikers Marcel Dreckmann im Rahmen des Theaterfestivals HEIMspiel.

Die Inszenierung des Intendanten Konrad Haller erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, der im Schatten der wuchtigen Burg Vischering aufwächst. Schon früh zeigt sich, dass besagter Wilhelm über besondere Fähigkeiten verfügt, die ihn in den Augen seiner Mitmenschen zu einem – eher gemiedenen als respektierten – Außenseiter werden lassen. Wilhelms Schicksal ist eine Geschichte, die sich aus den Legenden und Volkssagen des neblig-verwunschenen Davertmoors speist. Erzählt wird sie in einem eigenwilligen Genremix aus Schauspiel und Livemusik.
Deshalb spielen neben den beiden Darstellern Stefan Nászay und Tine Schoch auch die Musiker der Folkband „Wöljager“ eine wesentliche Rolle.

Außerdem sind im Rahmen des HEIMspiel Festivals u.a. die Aufführungen
UmBruch von Fetter Fisch, Stillleben mit Leiche von Freuynde + Gaesdte zu sehen.