Kaufen und helfen

Mithilfe von Seiten wie ­Bildungsspender.de ­Planethelp.de­ oder ­Schulengel.de­ können Kunden online einkaufen und in der realen Welt Gutes tun. Will ein Kunde zum Beispiel eine Waschmaschine kaufen, geht er vorher auf eine solche Seite und wählt aus Hunderten von Läden einen aus, beispielsweise Jako-O, Zalando oder OTTO. Klickt man etwa den OTTO-Versand an, wird er auf dessen Seite geleitet. Wenn er dort bestellt, verspricht Otto, 6 Prozent des Preises an eine Hilfsorganisation zu spenden. Der Kunde kann zuvor auswählen, an welche Organisation oder Einrichtung das Geld gehen soll. Das kann auch die Schule der eigenen Kinder sein. Falls sie dort noch nicht registriert ist, kann er das selber nachholen. Siehe auch: „Beim Kaufen Gutes tun“ – Bericht der Stiftung Warentest.

Wer einen neuen Laptop-Computer kauft, hat dadurch ein älteres, aber meistens noch funktionstüchtiges Modell übrig. Wenn kein Bedarf in der eigenen Familie besteht, kann man das Gerät
der
Hilfsorganisation Labdoo
spenden. Es wird dann als Internetzugang für Schulen verwendet, die sich keine eigenen Computer leisten können.

Armedangels – Fairness Is Never Out Of Fashion

Mode ist nicht nur Chic, Design und Ästhetik, sondern leider oft auch Umweltzerstörung, Hungerlöhne und Kinderarbeit. Das muss nicht sein: Immer mehr Designer, Labels und Shops bieten Mode, die nicht nur fair und ökologisch ist, sondern auch cool und elegant. So auch Armedangels: Aus der Studenten-WG im Belgischen Viertel von Köln ist inzwischen ein professionelles Team geworden, das immer noch den Plan verfolgt, „das fairste Modelabel der Welt zu werden“. Info und Online-Shop: www.armedangels.de

Armedangels Store in Köln
Foto © armedangels

Fairphone – Smartphone mit gutem Gewissen

Fairphone: Buy a phone, start a movement by www.fairphone.com/.

Öko ist in? Zwar werden biologische Lebensmittel, Kosmetik und inzwischen auch „grüne Mode“ immer beliebter, und selbst die Autoindustrie macht erste Schritte in Richtung Ökologie, aber bei Smartphone und Computer spielten Umweltschutz und gerechter Welthandel bisher keine Rolle. Das soll sich nun ändern: das Fairphone soll moderne Technik liefern ohne dabei die Natur und die Hersteller auszubeuten.