Digital Nomads und das Home Office-Dilemma

Viele wollen gerne Home-Office machen und dürfen nicht, aber wenn man es darf oder gar muss, freut man sich vielleicht auch schnell wieder über die Reisetage mit Bahn, Büro, Meetings und gemeinsamer Mittagspause.

Das Arbeiten von zu Hause zeigt auch, welche Probleme das 2020 immer noch mit sich bringen kann, aber generell funktioniert es fachlich überraschend gut, und anlässlich der globalen Corona-Pandemie sind Alternativen zur Präsenzkultur und häufigen Dienstreisen dringend nötig. Wichtig sind vor allem Kommunikation, Dokumentation und Selbstdisziplin, also Tugenden die auch bei der gemeinsamen Arbeit am gleichen Standort nicht verkehrt sind.

Die romantische Utopie des Digital Nomad ist ein reisender Lebensstil, der es einem erlaubt, quasi von überall aus zu arbeiten. Selbst in den digitalen Berufen keine Selbstverständlichkeit. Arbeiten, wo andere Urlaub machen: möchte man das wirklich? Oder doch lieber arbeiten, wo andere arbeiten und Urlaub machen, wo andere Urlaub machen?

Green IT: ökologische Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit der IT

Ich halte die ökologische Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit der IT für ein Thema, bzw. einen Themenbereich, der bisher viel zu wenig Beachtung fand. Softwareentwicklung, DevOps: Green IT, Web Performace, Datensparsamkeit. Aus Kundensicht: Kauf und Nutzung von Geräten (Fairphone?)

Ende 2019 fand dazu in Köln ein spannendes Meetup statt: SOS 2019 – Sustainable Off-Site Meeting: Creating a web for a better future bei dem von Sabine Büttner und Aminata Sidibe in Form einer Futurespective, also einer Retrospektive aus Sicht der Zukunft, eine zukünftige Entwicklung des Marktes hin zu mehr ökologischer Nachhaltigkeit skizziert wurde. Tim Schumacher stellte die Suchmaschine Ecosia vor, die den Gewinn aus Affiliate-Werbung dazu nutzt, weltweite Aufforstungsprojekte zu finanzieren. Dieses pragmatische Konzept funktioniert inzwischen sehr gut, jedoch hatte Tim anzumerken, dass gerade aus Deutschland die meiste Kritik käme, da offenbar vielen nur das Einhunderprozentige gut genug sei, und das, Anmerkung von mir, in einem Land, in dem viele mit dem sprithungrigen SUV zum Bioladen fahren.

Inzwischen gibt es auch Versuche, den “ökologischen Fußabdruck” über den CO2-Verbrauch von Websites zu schätzen. Obwohl ich die Idee zu schätzen weiß, halte ich die bisherigen Umsetzungen für fragwürdig, da hier sehr viele Faktoren zusammenspielen, Serverstandort, Technologie und Stromquellen, Datenströme über Provider und Rechenzentren, lokale Geräte und deren Leistungsfähigkeit. Auf meinem privaten, mehr als zehn Jahre alten, Laptop, erweisen sich viele Websites als Performancekiller, die aber auf modernen Geräten dank GPU-Unterstützung und sonstiger Optimierung viel besser funktionieren.

Insgesamt sollten wir uns sowohl als Verbraucher, als auch als Dienstleister nicht nur als kleine Rädchen im System sehen, sondern unsere Entscheidungen und unsere Stimmen nutzen, um unseren Teil zu den richtigen Entscheidungen beizutragen.

Travelling by Train, by Bus, by Foot – eine Reise nach Schottland ohne Auto und Flugzeug

Manche sagen, man brauche ein Auto oder müsse fliegen, um die Welt zu sehen. Dem möchte ich widersprechen! Das einzige, was man braucht, ist Zeit.

Ingo Steinke vor einem blauen Eisenbahnwaggon mit dem Logo der  ScotRail (Schottlands Eisenbahn) auf einem sonnigen Bahnsteig in den schottischen Highlands.
Auf einem sonnigen Bahnsteig im schottischen Hochland vor unserem Zug der ScotRail

Das schottische Hochland beflügelt seit Jahrhunderten die Phantasie der Menschen in Europa. Dieser Satz ist fast wörtlich aus meinem Reisebericht über Indien abgeschrieben, passt aber auch gut zu den Vorstellungen über “Highlander” mit denen sich Kinofilme und Tartan-Röcke verkaufen lassen.

In das Reich der Legende gehört auch die Vorstellung, dass sich Schottland am besten zu Pferd oder einem Land Rover erreichen ließe. Inspiration für eine Reise mit der Bahn findet sich schnell, unter anderem bei Mark Smith, “The Man in Seat 61”, ein Reiseblogger älteren Jahrgangs, der aus eigener Erfahrung schreibt: “There’s no need to fly within Europe.”

Inspirierende Lektüre jenseits der alten Klischees fand ich auch im Blog “Watch me see” von Kathi Kamleitner, die auch Herausgeberin des Glasgow Vegan Guide ist.

Mit einigen älteren Reiseführern auf Papier, Tipps von Freunden und Informationen aus dem Internet waren wir ausreichend informiert um eine Reiseroute zu planen und angesichts der Hauptsaison Unterkünfte im Voraus zu buchen. Danach haben wir die Recherche beendet, um offen und neugierig auf die Vorschläge der Gastgeber und Weggefährten zu bleiben.

Reiseführer, ausgedruckte Eisenbahnrouten und mein Laptop mit Reiseblogs auf unserer roten Bank
Erste Reiseplanung mit Blogs und Büchern. Die Route haben wir später noch geändert.

Da die Fahrt von Düsseldorf nach Glasgow mit der Bahn 11 Stunden dauern würde, empfiehlt es sich, am ersten Tag nicht ganz so weit zu fahren. Also planten wir als erste Station einen Aufenthalt im englischen Lake District. Ein außerplanmäßiger Halt des Eurostar kurz hinter Brüssel sorgte schließlich für einen weiteren Zwischenstopp in London. Die Lakes erreichten wir einen Tag später als geplant, und der Rest der Reise verlief ohne Zwischenfälle.

Lake District und Yorkshire Dales waren mir bereits früher als Reiseziele empfohlen worden. Landschaftlich könnten sie aus meiner Sicht auch Teil der schottischen Lower Uplands sein. In den Yorkshire Dales findet man kleine Bahnhöfe im viktorianischen Stil, die liebevoll mit Blumen dekoriert werden, im Lake District waren die Schilder auch auf Chinesisch beschriftet, da der dort im Englischunterricht beliebte Peter the Rabbit wohl keine Vokabeln für Bahnreisende im Gepäck hatte. Das Örtchen Settle schien wie aus der Zeit gefallen und im nahe gelegenen Malham wusste ein alter Eisverkäufer, der uns als Anhalter mitnahm, zu berichten, dass früher viel mehr Busse unterwegs waren, “als noch nicht jeder ein eigenes Auto hatte”.

Nach einer Woche Landleben bezogen wir unsere Unterkunft im West End von Glasgow und genossen Kultur, Musik und Nachtleben der Großstadt. Die U-Bahn ist hier keine “Underground”, sondern eine “Subway” und verkehrt als Ringlinie mit Outer und “Inner Circle”, der Busverkehr ist tagsüber super und, im Gegensatz zu Edinburgh, nachts kaum vorhanden. Traditionelle Taxen wurden anscheinend weitgehend von Uber verdrängt.

Die Weiterfahrt in Richtung Isle of Skye führt zwischen hohen Bergen hindurch und über das aus den Harry-Potter-Filmen bekannte Glenfinnan-Viadukt zum Fährhafen von Mallaig, wo auch die Autofahrer geduldig auf eine der selten verkehrenden Fähren zur Isle of Skye warten mussten.

Konzertplakat: Charlie McKerron with Ross Ainslie and Tim Edey 6 August Sabhal Mòr Ostaig, Fèis an Eilein, Isle of Skye
Konzertplakat an der Bushalte

Unsere Gastgeber in Sleat, dem grünen “Garten der Insel” waren zunächst überrascht, dass wir nicht mit dem Auto kamen und gaben uns die Nummer eines Freundes, der E-Bikes verliehen hätte. Auch hier sind wir mit dem Bus sehr gut klargekommen, haben zu Fuß sehr viel von der Landschaft gesehen und den großartigen Folk-Geiger Charlie McKerron live gesehen, für dessen kleines Konzert passenderweise nur wenige kleine Plakate an der Bushaltestelle warben.

An einem regnerischen Sonntag stiegen viele junge Backpacker mit Fahrrädern zu uns in den Bus ein, eine von ihnen zückte kurze Zeit später ihr Handy und begann auf spanisch wortreich in die Kamera zu sprechen, vermutlich für ihre Follower auf YouTube. Andere hatten weder ein Fahrrad noch ein Busticket und setzten ihren Weg trotz des Regenwetters zu Fuß fort. Sie waren uns bereits auf der Fähre begegnet und erzählten dort einer anderen Mitreisenden, dass sie bereits wochenlang zu Fuß auf Campingtour unterwegs waren.

Die weitere Reise führte uns durch die Highlands nach Inverness, wo es auch einen Zug weiter in den Norden gegeben hätte, und schließlich in die Cairngorms und nach Edinburgh, wo wir uns in den Trubel des Fringe-Festivals stürzten. Auf der Rückfahrt in Richtung London lud uns ein junger Mann zum Rotwein ein und schwärmte davon, wie romantisch es sein, fremde Menschen im Zug kennen zu lernen, ohne Namen und Kontaktdaten auszutauschen.

Der Eurostar nach Brüssel fuhr diesmal planmäßig, jedoch habe ich gelernt, dass der Check-In wie eine Flugreise funktioniert und man auf jeden Fall pünktlich erscheinen sollte. In dem Moment wurde mir erst wirklich klar, welche Flexibilität und Freiheit wir auf den anderen Bahnverbindungen mit unserem Interrail-Ticket hatten.

Insgesamt kann ich nur sagen, dass wir eine tolle Reise hatten auf der wir nichts vermissten und anscheinend mehr gesehen haben als manche, die mit dem Auto unterwegs waren. Dass die Anreise mit dem Flugzeug deutlich billiger gewesen wäre, halte ich für das Ergebnis einer verfehlten und unökologischen Verkehrspolitik, die sich hoffentlich durch eine wachsendes Umweltbewusstsein zum besseren wenden wird.

Bildergalerie

Meetup-Kultur

Ingo Steinke mit Laptop und grünem "Woodhack"-T-Shirt vor einer Wand aus BirkenstämmenIn den letzten Jahren habe ich viele “Meetups” zu unterschiedlichen, größtenteils technologischen Themen besucht. Meistens gibt es einen oder mehrere Vorträge oder Workshops mit anschließender Diskussion.
Mich reizen dabei der “Blick über den Tellerrand” der eigenen Projekte und der fachliche Austausch über Firmengrenzen hinweg – und ich lasse mich gerne überraschen und inspirieren.

Im Gegensatz zu früheren Gastvorlesungen und Nerd-Stammtischen hat sich in den letzten Jahren in Städten wie Köln, Düsseldorf und Berlin eine bunte Szene entwickelt, die sich nach Feierabend zu kostenlosen Fachvorträgen, Diskussionen und gelegentlich auch gemeinsamen Mini-Projekten trifft und in den Pausen bei Snacks und Freigetränken Kontakte knüpft oder Erfahrungen und Anekdoten austauscht.

Hier hat sich eine “Open Mind Culture” entwickelt, die vielleicht auch andere Branchen inspirieren könnte. Es folgen Links zu einigen Veranstaltungen, die mir in Erinnerung geblieben sind.

Foto eines Meetups bei Sipgate mit Blumen im Vordergrund
Meetup mit Blumen (Foto: Sipgate)

Rückblich auf Meetups in Düsseldorf und Köln

Bei WebWorkerNRW berichtete Marco Zehe über Barrierefreiheit.

Una Kravets stellte bei den Hafentalks ihre Erfahrungen mit Design Systems vor.
Why Design Systems Fail by Una Kravets

Foto vom Web Perfomance Meetup bei Sevenval
Lightning Talks (Foto: Sevenval)

Kurze “Blitvorträge”, auf Englisch “Lightning Talks” kommen meist nicht allein und geben einer Veranstaltung den Reiz der Vielfalt. Ein besonders schönes Treffen dieser Art war das Nikolaus-Special der Cologne Web Performance Group Ende des letzten Jahres bei Sevenval, über das ich diesen Blogartikel geschrieben habe:
www.sevenval.com/blog/culture/cgnwebperf-meetup-nikolausspecial/

Der Fachbereich Informatik der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Uni lädt schon seit vielen Jahren zu interessanten Gastvorlesungen. Die Architektur der 1960er Jahre und das einfache Catering können und wollen nicht mit der Hipster-Welt des Medienhafens mithalten, was aber niemanden davon abhält, bei interessanten Themen einen großen Hörsaal zu füllen.

Esther Seyffarth berichtete hier über Computerlinguistik und Dr. Carola Lilienthal über langlebige Softwarearchitekturen und den Weg aus technischen Schulden.

Seb Lee Delisles Hafentalk “The Joy of Code” im Düsseldorfer Invision-Büro ging weniger um die Freude am Coding(prozess) sondern um künstlerische Anwendungen die Staunen und Freude hervorrufen, darunter eine interaktive Kunstinstallation mit selbstgebauten Laserkanonen:
events.invision.de/hafentalks-6-seb-lee-delisle/

“Tree Shaking” ist dagegen nicht wörtlich zu verstehen, sondern als Bereinigung der Software von unnützem Programmcode, wie Alexander Thurn beim Cologne Web Performance Meetup auch mit praktischen Beispielen vorführte:
CGNwebperf #13 with Ingo Steinke and Alexander Thurn

Spektakulär verschätzt hatte sich die ARD mit einer interaktiven Quizshow. Wie das Kölner Startup Stormforger helfen konnte, erzählte Sebastian Cohnen bei WebWorker NRW und bei CGNwebperf.
stormforger.com/blog/2014/05/27/load-testing-an-interactive-tv-show-with-over-1-million-users/

Doug Sillars sprach in Köln und Düsseldorf über Bildoptimierung und Preloading mit Platzhaltern:
Delivering Beautiful and Fast Images and Video by Doug Sillars und über Web Video: CGNwebperf #28: Video killed my data plan: adding video to websites without breaking the bank.

Blog-Software im Cloud-Zeitalter

Einfach und bequem soll das “bloggen” sein. Als “Influencer” verbreiten Blogger Information und Desinformation, Meinung und Werbung, solange ihre Blogs nicht ausfallen oder gehackt werden. Sicherheit und Datenschutz (vgl. “Recht auf Vergessenwerden”) werden oft ebenso unterschätzt wie die Geschwindigkeit (Web Performance) der Blogsoftware.

Technologisch gesehen bedienen sich die beliebten Blog- und Redaktaionssyste (allen voran WordPress auf 25% aller Websites laut Wirtschaftsmagazin Forbes), dabei der Softwarearchitektur des 20. Jahrhunderts, die beim Einsatz weltweit verteilten Cloud-Systemen schnell an ihre Grenzen stößt.

Einzelner Frachtcontainer auf einem kleinen Ruderboot

So wie der hier gezeigte Transport eines einzelnen Frachtcontainers auf einem kleinen Ruderboot verbessert auch der Einsatz der populären Docker-Container in kleinen Softwareprojekten meist wenig. Die strukturellen Probleme bleiben bestehen. Ein Ausfall oder Hackerangriff auf einen Teil der Software führt dann häufig zum Ausfall des gesamten Systems. Eine moderne skalierbare und ausfallsichere Software in der Cloud setzt stattdessen auf ein dezentrales Netzwerk vieler kleiner Softwareteile, um das Gesamtsystem weniger störungsanfällig zu gestalten. Der Film- und Serienanbieter Netflix betreibt dieses Softwareprinzip sehr erfolgreich im ganz großen Stil.

Als Blog-Software in diesem Sinne besser geeigent sind leichtgewichtige Systeme, die die klassischen Datenbankserver durch versionierbare Dateien ersetzen und die Aufteilung in viele voneinander unabhängige Softwarekomponenten erlauben. Headless CMS wie Directus, abgekoppelte (decoupled) Versionen bestehender CMS, oder andere, für Programmierer vielversprechende Ansätze wie HUGO oder mavo sind allerdings momentan noch keine ernsthafte Alternative für Blogger und Redakteure. Mit der nötigen technischen Erfahrung lässt sich aber auch damit in kurzer Zeit eine Website aufsetzen, wie hier beim Sevenval Hackathon Woodhack als CMS in a Container auf sloppy.io:
Woodhack.de - CMS in a Container
CMS in a container: lightweight content management using hugo
@GoHugoIO + git + docker + @sloppyIO at @sevenval #woodhack #hackathon 2017

Um die Geschwindigkeit bestehender WordPress-Blogs zu verbessern, gibt es verschiedene Ansätze. Zur Verringerung der übertragenen Datenmengen kann man optimierte Themes verweden oder bestehende mithilfe von Plugins komprimieren, wobei letzteres jedoch oft zulasten der Verarbeitungsgeschwindigkeit geht. Zur bechleunigten Auslieferung gleichbelibender Inhalte sollte ein Cache oder Content Delivery Network vorgeschaltet werden. All diese Aufgaben zusammen erledigt wao.io mit einen Varnish Cache, der nachträglichen Minimierung von HTML, CSS und JavaScript sowie einer sehr effiziente Bildoptimierung als Cloud-Service auf Servern in Deutschland. Für einen kleinen Blog wie diesen ist wao.io sicherlich eine der besten Ergänzungen.

Links

Better WordPress Minify (Plugin von BetterWP.net)
Minify HTML (WordPress Plugin von Tim Eckel)
wao.io (Web Accelerator von Sevenval Technologies GmbH)< HUGO (“The world’s fastest framework for building websites”
mavo.io (Store data in the cloud by just changing an HTML attribute)
sloppy.io (“Containers and microservices the DevOps way”)

Automatisierte Stil- und Textanalyse

Leser informieren und unterhalten, oder einfach nur die eigenen Notizen beim späteren Lesen noch verstehen wollen, sind nur zwei von vielen Gründen für einen klaren und prägnanten Schreibstil. Wie schreibe ich gute Artikel? Der gleichnamige Wikipedia-Leitfaden zeigt konkrete Beispiele verschiedener Schreibstile und plädiert für Prägnanz und Verständlichkeit.

Messbare Textmerkmale wie Satzlänge, Schlagwortdiche oder die Anzahl von Fremd- und Füllwörten ermöglichen automatisierte Bewertung und Formulierungshilfen, beispielsweise mit dem WordPress-Plugin Yoast SEO.

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Tomás Saraceno – in orbit – begehbare Kunst unter dem Dach des K21

in orbit - Installation von Tomás Saraceno im K21 in Düsseldorf
Foto © 2013 Studio Tomás Saraceno

Hoch hinaus: eine begehbare Kunst-Installation von Tomás Saraceno lädt mutige Museumsbesucher ein, hoch über der Eingangshalle des K21 im ehemaligen Ständehaus Düsseldorf in einer Drahtkonstruktion herumzuklettern. Eindrucksvoll ist es bereits, den anderen Besuchern dabei zuzusehen, wie sie sich scheinbar schwerelos unter dem Glasdach des renovierten Gebäudes bewegen. Passend benannt war der Thementag “Im Netz der Spinne” im November 2013. Die Ausstellung war ursprünglich bis Ende 2015 geöffnet, wurde wegen großer Beliebtheit mehrfach verlängert und ist auch 2017 wieder öffentlich begehbar.

www.kunstsammlung.de/entdecken/ausstellungen/tomas-saraceno.html