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In eigener Sache: mein Open-Mind-Blog war bisher komplett werbefrei. In Zukunft werden gelegentlich Anzeigen zu sehen sein, und ein Klick auf diese bringt vielleicht ein bisschen Kleingeld für die Serverkosten, aber vor allem die Erkenntnis, wie Google mit kleinen 08/15-Blogbetreibern umgeht.

Wer mich ernsthaft unterstützen möchte, kann das als Kunde, auf Patreon oder bei Buy Me a Coffee tun.

Technologisch und gesellschaftlich spannende Projekte werden hier bloß am Rande gestreift, denn Open-Mind-Culture ist und bleibt bis auf weiteres ein WordPress-Blog mit kostenlosen Themes und Plugins, Google-Schriftarten und ab jetzt auch wieder Google Ads und Analytics, und dient mir auf diese Weise als Experimentierfeld für die WordPress-Entwicklung.

Ad Fail

Kontextbezogene Werbung war eine praktische Sache, doch die heutige Werbeindustrie arbeitet mit personenbezogener Werbung. Dazu erheben sie unververhältnismäßig viele personenbezogene Daten, um auf dieser Grundlage letztlich total unpassende Werbung auszuspielen, seien es Produkte, die nicht interessieren oder solche, die interessieren, aber bereits gekauft wurden. Diese sinnlosen Anzeigen erscheinen dann auf fast jeder Website, die die üblichen Werbenetzwerke einbindet, so wie auch hier, leider.

Das hat Jeremy Keith in seinem Beitrag Clean advertising gut auf den Punkt gebracht: „there’s a problem with behavioural advertising. It doesn’t work. Forget privacy: you’re terrible at targeting anyway.“

Adblocker sind eine der vielen Maßnahmen gegen störende Werbung und unverhältnismäßige Datenerhebung, erzeugen pseudozufälligen Datenmülls eine andere. Das Projekt Make Internet Noise hat einen Zufallsgenerator programmiert, der Suchmaschinen mit zufälligen Anfragen befeuert, um das wahre Interessenprofil der Kunden in einer Art von digitalem weißen Rauschen untergehen zu lassen.